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15.04.2019 - "Wir wünschen uns von der gesamten Regierung mehr unternehmerisches Denken"

WJD-Bundesvorsitzender Florian Gloßner äußert sich in der FAZ zur Wirtschaftspolitik der Bundesregierung: "Ein Wirtschaftsminister muss die grundlegende Transformation unserer Wirtschaft und Gesellschaft verstehen. In den Unternehmen ist dieser Wandel häufig schon viel präsenter als in den Ministerien."

Zur Debatte um den Gestaltungsanspruch des Wirtschaftsministeriums hat sich Florian Gloßner, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren, in der FAZ vom 15. April geäußert:



„Die junge Wirtschaft ist von der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung enttäuscht. Weder beim Bürokratieabbau für Gründer noch bei besseren Bedingungen für Wagniskapital sind den Ankündigungen auch Taten gefolgt. Vom Mittelstandsministerium ist nicht viel zu sehen. Es ist jedoch viel zu einfach, die Kritik an der Person des Ministers festzumachen. Wir wünschen uns von der gesamten Regierung mehr unternehmerisches Denken. Anstatt die Risiken z.B. im Bereich KI zu betonen, müssen die Chancen im Fokus stehen. Uns ist daher jeder Wirtschaftsminister recht, der sich nicht damit zufriedengibt, das Gestern zu regulieren, sondern das Morgen gestalten will. Während wir in Deutschland auf der Stelle treten, ziehen andere Länder auf der Überholspur an uns vorbei.“




„Jugend ist kein Verdienst – aber Alter auch nicht. Ein Wirtschaftsminister muss die grundlegende Transformation unserer Wirtschaft und Gesellschaft verstehen. In den Unternehmen ist dieser Wandel häufig schon viel präsenter als in den Ministerien. Einem jüngeren Minister, der schon einmal ein Unternehmen von innen gesehen hat, fällt dieser Perspektivwechsel wahrscheinlich leichter.“



Der gesamte Artikel ist hier verfügbar.

Florian Gloßner
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Kontakt: Sandra Koch
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