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08.04.2019 - Das Europa der Zukunft – Welche Voraussetzungen braucht es für innovatives und wettbewerbsfähiges Unternehmertum?

Welche Voraussetzungen braucht es für innovatives und wettbewerbsfähiges Unternehmertum? Die Wirtschaftsjunioren Deutschland debattierten am Montag in München mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über die Zukunft Europas.

Vom 29. März bis 15. April führt JCI Europe eine europaweite Roadshow im Rahmen der "Step Up For Europe" Kampagne durch. Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (JCI Germany) sind Teil des JCI Europe Netzerks. Die Kampagne von JCI Europe hat das Ziel, die Teilnahme junger europäischer Führungskräfte und Unternehmer im politischen Entscheidungsprozess zu fördern und ihre Position gegenüber politischen Entscheidungsträgern zu stärken. Die Step Up For Europe Roadshow verbindet Events in zwölf europäischen Ländern, die junge Leute zusammenbringen, um über die Zukunft von Europa mit politischen Entscheidern zu diskutieren, Aufmerksamkeit für die Europawahlen und die Bedeutung der politischen Teilhabe im Allgemeinen zu gewinnen und der Stimme der jungen Bürger in Europa Gehör zu verleihen.



Montagabend diskutierten mehr als 80 Wirtschaftsjunioren bzw. JCI-Mitglieder aus ganz Bayern in München über die Zukunft Europas sowie die Rolle der EU bei der Förderung von innovativem und wettbewerbsfähigem Unternehmertum. Dr. Julia Polly, Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren München, und Andreas Burkhardt, Landesgeschäftsführer der Wirtschaftsjunioren Bayern, zeigten in ihren Grußworten auf, dass Europa die einzig sinnvolle Lösung für Europäer und das europäische Projekt keine Selbstverständlichkeit seien. Viktor Ómarsson, Präsident von JCI Europe, stellte die „Step Up For Europe“ Kampagne vor und führte den Teilnehmern vor Augen, dass „wenn wir jungen Leute nicht für unser Europa aufstehen, wer soll es dann tun?“ Kristina Mader, Stellv. Referatsleiterin für EU-Politik der IHK für München und Oberbayern, und Jessica de Pleitez, Projektmanagerin beim Enterprise Europe Network (EEN), präsentierten, wie bayerische Unternehmen von der EU profitieren, schließlich ist die EU der größte Absatzmarkt für deutsche und bayerische Unternehmen.



Auf dem Panel debattierten anschließend Dr. Walther Michl, Akademischer Rat a. Z. an der LMU München und Experte für Europarecht, Oliver Mund, Geschäftsführer der Turtlebox GmbH mit Expansionsabsichten ins europäische Ausland, Manuela Weber, JCI Germany National President der Wirtschaftsjunioren Deutschland, und Tobias Winkler, Leiter des Verbindungsbüros des EU-Parlaments in München, über die Voraussetzungen für innovatives und wettbewerbsfähiges Unternehmertum. Tobias Winkler legte dabei den jungen Unternehmern nahe, vermehrt den Austausch mit den europäischen Abgeordneten zu suchen. Manuela Weber adressierte zudem die Forderungen von JCI, bessere Rahmenbedingungen für die EU als Innovationshub und eine einheitliche Besteuerung zu schaffen sowie die Expansion von Startups in Europa zu unterstützen. Der Unternehmer Oliver Mund betonte die Notwendigkeit vereinfachter Verfahren für die Beantragung von Fördermitteln.



Moderiert wurde das Panel von dem eigens aus Berlin eingeflogenen David Rohde, Moderator u. a. des deutschen Parlamentsfernsehens. Bei einem anschließenden Get-Together hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich an den Ständen von Pulse of Europe, des Enterprise Europe Network sowie der EU-Kommission über deren Aktivitäten und Angebote zu informieren.

Podiumsdiskussion
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Kontakt: Sandra Koch
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